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Pyro Show Rocket 9er Paket
Pyro Show Rocket 9er Paket
Tolles Raketen-Set von Klasek! Die Pyro Show Raketen von KLasek bieten wortwörtlich eine Show. Mit eindrucksvollen Brokat Effekten und bunten Sternen, sowie mit mächtigen Crackling Effekten begeistern diese 9 kleinen Raketen alle Zuschauer.
12,50 € *

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Scream Rocket 2
Scream Rocket 2
Rakete mit Silberkreischaufstieg und abschließendem Titansalut.
9,00 € *

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Blättertanz Raketensortiment
Blättertanz Raketensortiment
2x Blättertanzrakete Rot Effekt: Funkenschweifaufstieg zu einem Wasserfall aus Funkengold mit roten Blättern 2x Blättertanzrakete Blau Effekt: Funkenschweifaufstieg zu einem Wasserfall aus Funkengold mit blauen Blättern 2x...
28,00 € *

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Pfeifraketen Kal. B mit 3-Stufen-Cracklingaufstieg
Pfeifraketen Kal. B mit 3-Stufen-Cracklingaufstieg
Pfeifraketen im Kaliber B von Funke mit tollem 3-Stufen-Silberpfeiff-Aufstieg und mächtigem 3-Fach Silbercracker-Effekt.
4,00 € *

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Gemini - Doppelschlag Raketen
Gemini - Doppelschlag Raketen
Sortiment aus 5 verschiedenen Doppelschlag-Raketen mit Silberschweifaufstieg. Enthalten sind: 1.) Gemini Gold + Blau: Silberschweifaufstieg zu 2 Buketts: 1.) Goldregen 2.) blaues Sternbukett 2.) Gemini Duplex-Cracker:...
17,00 € *

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Carbon Rockets
Carbon Rockets
Sortiment aus 5x2 unterschiedlichen Raketen mit Goldschweif-Aufstieg zu verschiedenfarbigen Gold- und Dahlienstern-Kombinationen. Effekte: 1.) Carbon Rocket Blue: Goldregen-Weide mit blauen Dahliensternen 2.) Carbon Rocket Green:...
15,00 € *

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Sternflocken-Raketen
Sternflocken-Raketen
Sortiment aus 5 verschiedenen Raketen, immer mit neuartigem Schweifaufstieg zu einem Bukett mit Zentrum aus farbigen Sternflocken. Effekte: 1.) Sternflocken-Rakete Rot: Weißer Blinkschweif zu weißem Blinksternbukett mit Zentrum aus roten...
28,50 € *

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Salutraketen mit Silberschweifaufstieg
Salutraketen mit Silberschweifaufstieg
Schachtel mit 10 Knallraketen, mit Silberschweif-Aufstieg zu Titansalut.
13,00 € *

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Silvester Raketen Premium Sortiment von Zink
Silvester Raketen Premium Sortiment von Zink
Raketensortiment von Zink , made in Germany Tolles Feuerwerks-Raketen Premium Sortiment von Zink! Insgesamt 10 eindrucksvolle Raketen mit mächtigen Zerlegern. Für alle Raketen-Liebhaber ein MUST have! in dem 10er Beutel sind enthalten:...
34,50 € *

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DECIBULL Mean Sirene Rockets
DECIBULL Mean Sirene Rockets
Eindrucksvolles Raketen-Sortiment 9 Premiumraketen mit mächtigen Zerlegern. Besonders wird das Sortiment durch die Vielfalt der Aufstiege. Enthalten sind Pfeif-, Knatter- und Blinkstern Aufstiege.
12,50 € *

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Steel Pack
Steel Pack
Steel Pack 9er Raketensortiment von Gaoo - Hammer Raketen! R20-04 gold willows with gold crackling sparkler R20-05 wave willow R20-06 red star with white glitter R20-07 red coco with green star R20-colorful peony R15-01 golden willow...
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Rocket Strike
Rocket Strike
Einzigartige Leitwerkraketen, welche mit einem lauten Knall aufsteigen und sich dann lautstark zu einem großen roten, blauen, grünen oder Knatter-Sternenbukett verwandeln.
6,50 € *

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Steiler Aufstieg, bunte Sterne: Tipps zu Feuerwerksraketen

Was sind Feuerwerksraketen?

Feuerwerksraketen gehören neben Böllern, Fontänen und Vulkanen zu den klassischen Feuerwerkskörpern, die aus keinem Silvester-Sortiment wegzudenken sind. Das laute Zischen beim Aufstieg von Silvesterraketen, der Knall am Himmel, die bunten Sterne – all diese Dinge sind für viele Feuerwerks-Fans heute noch immer wichtiger Bestandteil des Silvesterfeuerwerkes, auch wenn der Trend auf dem Pyro-Markt schon seit Jahren zu den allseits beliebten Feuerwerksbatterien geht. Doch Feuerwerksraketen, die mithilfe eines Leitstabes aus Holz meist aus einer fest stehenden Flasche, einem Getränkekasten oder einem Rohr in den Himmel gefeuert werden, bieten, wie auch Batterien, eine riesige Vielfalt: Silvesterraketen gibt es in unterschiedlichen Größen, gefüllt mit verschiedenen Effekten, in klassischen Familiensortimenten für den schmalen Geldbeutel, aber auch als Edel-Artikel im Premium-Bereich.


Wie funktionieren Silvesterraketen?

Der Grundstein für die heutigen Silvesterraketen wurde schon vor mehr als 1000 Jahren gelegt, damals erfanden findige Köpfe in China das Schwarzpulver, eine Mischung aus Salpeter, Schwefel und Holzkohle. Doch wann genau die ersten Feuerwerksraketen das Licht der Welt erblickten, ist nicht ganz klar. Man geht heute davon aus, dass bereits in der Song-Zeit von 960 bis 1279, in der die Song-Dynastie die herrschende Dynastie im chinesischen Kaiserreich war, erste Feuerwerksraketen flogen, die man damals noch „Feuerpfeile“ nannte. Die Funktionsweise der Silvesterraketen, wie wir sie heute kennen und wie sie auf dem Markt erhältlich sind, ist seit Jahren gleich: Die Rakete besteht aus einem Treibsatz, einer Papphülse mit der jeweiligen Zerleger- und Effektladung und dem Leitstab, der für den Aufstieg der Rakete wichtig ist. Wird die Zündschnur gezündet, aktiviert sie zunächst den aus gepresstem Schwarzpulver bestehenden Treibsatz. Durch den Abbrand entsteht Gas, das durch eine Düse am unteren Ende des Treibsatzes ausströmt, der Rückstoß treibt die Feuerwerksraketen an und schießt sie in den Himmel. Der Treibsatz sorgt gleichzeitig für eine Verzögerung, denn erst wenn er vollständig abgebrannt und die Rakete am Scheitelpunkt ihrer Flugbahn angekommen ist, entzündet sich der Effektsatz in der oberen Papphülse der Rakete – und die farbigen, glühenden Sterne breiten sich am Himmel aus.

Wie entstehen die Effekte bei Feuerwerksraketen?

Für die „Aaahs“ und „Ooohs“, über die sich jeder Feuerwerker besonders freut, sorgt im Fall der Feuerwerksraketen der Effektsatz, der sich in der oberen Papphülse verbirgt. Dieser besteht aus kleinen Kügelchen, hergestellt aus Schwarzpulver und versetzt mit verschiedenen Metallsalzen. Wenn sie verbrennen, leuchten sie in unterschiedlichen Farben – abhängig davon, welches Metallsalz bei der Herstellung verwendet wurde. Strontium- und Lithiumsalze sorgen etwa für ein rotes Leuchten am Himmel, Natriumsalze lassen die Sterne mit gelber Farbe abbrennen, Bariumsalze geben dem Feuerwerk seine grüne Farbe und Kupfersalze erzeugen schöne Blautöne. Besonders beliebt bei Feuerwerksraketen sind auch Magnesiumsalze, die für ein silbernes Leuchten sorgen, und Eisen- und Holzkohlezusätze, die verschiedene Goldeffekte erzeugen. Wie genau der Effekt am Himmel aussieht, hängt allerdings nicht nur von den verwendeten Kügelchen in den Feuerwerksraketen ab, sondern auch davon, ob sich in der Rakete ein zusätzlicher Zerlegersatz befindet. Dieser aus Schwarzpulver bestehende Knallsatz sorgt am Himmel für eine zusätzliche Explosion und damit auch für die größere Ausbreitung der Sterne – bekannt sind diese Silvesterraketen als sogenannte „Zerlegerraketen“ oder „Bombenraketen“. Befinden sich die Effektsterne einzeln und lose in der Papphülse, spricht man von einer sogenannten „Schüttrakete“, denn in diesem Fall sorgt nur der Druck innerhalb der Rakete dafür, dass die Effektsterne herausgeschleudert werden, die Rakete „schüttet“ ihre Sterne in den Himmel. Für den Laien verbirgt sich hier ein wichtiger Tipp für den Einkauf von Feuerwerksraketen: Oft lässt sich die Art der Rakete am Klang beim Schütteln erkennen. Klappert es in der Papphülse, handelt es sich vermutlich um eine Schüttrakete – ist nichts zu hören, sind die Sterne fest um die Zerlegerladung verpackt, die Rakete ist eine Bombenrakete. Übrigens: Es gibt auch speziell konstruierte Feuerwerksraketen, in denen die Sterne in einer festen Struktur im Inneren der Papphülse angeordnet sind – solche Bauweisen sorgen dafür, dass sich aus den Leuchtsternen am Himmel Figuren, beispielsweise Ringe oder Smileys, bilden.

Wie unterscheiden sich Silvesterraketen von anderen Feuerwerkskörpern?

Zum einen unterscheiden sich Silvesterraketen von anderen Feuerwerkskörpern hinsichtlich ihrer Bauart – während andere Feuerwerkskörper wie Fontänen, Böller oder Feuerwerksbatterien vor am Anzünden auf den Boden gestellt oder gelegt werden, ergibt sich durch den Abschuss der Feuerwerksraketen mithilfe des Leitstabes eine völlig andere Handhabung. Der wohl gravierendste Unterschied zu anderen Feuerwerkskörpern, Böller einmal ausgenommen, ist allerdings die Brenndauer. Denn jede der Feuerwerksraketen muss einzeln gezündet werden – im Gegensatz zu den allseits beliebten Feuerwerksbatterien, die jeweils eine Vielzahl an unterschiedlichen Effekten beinhalten können. Dafür kann auch der Hobby-Feuerwerker die Art der Effekte bei der Verwendung von Feuerwerksraketen besser steuern, indem er nur jene Raketen für das Feuerwerk auswählt, die er schießen möchte. Wer also die alten Feuerwerkstraditionen mag und seine Effekte selbst wählen möchte, greift zu Feuerwerksraketen - wer es allerdings unkompliziert mag und sein Feuerwerk nur einmal zünden möchte, wählt eine Batterie.

Welche Silvesterraketen sind die Richtigen?

Viele Fragen sich nun, welche Feuerwerksraketen die richtigen für den Silvesterabend oder ein Feuerwerk unter dem Jahr sind – diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Denn was jeder in den Himmel schießen möchte, ist letztendlich sehr vom eigenen Geschmack abhängig. Sollen die Feuerwerksraketen laut knallen und am Himmel einen Effekt mit einer riesigen Ausbreitung haben? Dann ist die Zerlegerrakete die richtige Wahl. Soll das Feuerwerk eher leise und romantisch werden? Dann sind Schüttraketen, beispielsweise Feuerwerksraketen mit dem sogenannten Falling-Leaves-Effekt, die richtigen – hier fallen die leuchtenden Sterne ganz langsam zu Boden. Geht es darum, im Feuerwerk einen möglichst auffälligen Akzept zu setzen? Dafür eignen sich Raketen mit akustischen Effekten, etwa reine Knallraketen oder Pfeifraketen, die mit einem besonders schrillen Heulen in den Himmel fliegen. Oder soll es etwas ganz und gar außergewöhnliches sein? Dann lohnt der Griff zu einer Smiley-Rakete, die lachende Gesichter in den Himmel zaubert. Erlaubt ist, was gefällt – aber nur dann, wenn es auch zugelassen ist. Denn in punkto Sicherheit lässt sich die Frage nach den richtigen Feuerwerksraketen eindeutig beantworten: Nur Feuerwerkskörper, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) zugelassen wurden und eine CE-Kennzeichnung tragen, dürfen in Deutschland von Erwachsenen über 18 Jahren ohne pyrotechnischen Befähigungsschein verwendet werden. Viele Unfälle mit Silvesterraketen passieren, weil Hobby-Feuerwerker nicht zugelassene Pyrotechnik aus dem Ausland importieren, beispielsweise aus Polen oder Tschechien. Diese verbotenen Feuerwerksraketen sind nicht geprüft – und das Verhalten nach der Zündung deshalb leider unberechenbar.

Wie zündet man Feuerwerksraketen sicher?

Da es sich bei der Rakete um einen aufsteigenden Feuerwerkskörper handelt, ist es besonders wichtig, bei der Verwendung von Feuerwerksraketen auf die Sicherheit zu achten – denn Querschläger können fatale Folgen haben. Bei jeglichen Feuerwerkskörpern sollte vor dem Abbrennen die Anleitung studiert werden. Silvesterraketen werden in der Nacht des Jahreswechsels meist aus Flaschen abgeschossen. Ein Risiko, denn auch eine besonders schwere Sekt- oder Champagnerflasche kann umkippen. Besser deshalb: Die Flasche vor dem Abschießen der Rakete in einen Getränkekasten stellen oder im Boden eingraben. Einige Raketenhersteller sorgen inzwischen vor und legen den Feuerwerksraketen kleine Abschussrohre bei. Dabei handelt es sich um dünne, etwa einen Meter lange Plastikröhrchen mit angespitztem Ende, die sich leicht in den Boden bohren lassen – aus diesen Rohren lassen sich Silvesterraketen ebenfalls sehr sicher abschießen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass sich nichts in der Flugbahn der Rakete befindet – Silvesterraketen sollten beispielsweise niemals unter Bäumen abgeschossen werden. Wenn der feste Stand gesichert und die Flugbahn frei ist, wird die Schutzkappe von der Zündschnur der Feuerwerksrakete entfernt und die Zündschnur seitlich stehend am äußersten Ende entzündet. Dann gilt es, sich zu entfernen – die BAM empfiehlt bei Silvesterraketen einen Sicherheitsabstand von mindestens acht Metern. Ansonsten gelten die üblichen Verhaltensregeln im Umgang mit Feuerwerkskörpern auch für Silvesterraketen: Versager sollten nie ein zweites Mal gezündet werden, Feuerwerksraketen dürfen in keinem Fall in der Hand gehalten oder aus der Hand gestartet werden – und Alkoholkonsum ist in Verbindung mit pyrotechnischen Erzeugnissen wie Silvesterraketen sowieso tabu.

Darf man Silvesterraketen auch abseits von Silvester zünden?

Auch außerhalb von Silvester dürfen Feuerwerksraketen gezündet werden – allerdings nur dann, wenn eine offizielle Genehmigung der Behörden vorliegt. Denn die Verwendung von Feuerwerkskörpern ist im Deutschen Sprengstoffgesetz geregelt. Dieses besagt: Pyrotechnische Erzeugnisse der Kategorie F2 – dazu gehören auch Raketen, Böller und Fontänen – dürfen nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar verwendet werden. Allerdings stellen die zuständigen Ordnungsämter Ausnahmegenehmigungen aus, um auch Feuerwerke außerhalb von Silvester zu ermöglichen, beispielsweise bei Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern. Ein Antrag auf eine solche Ausnahmegenehmigung muss bei der Behörde unter Angabe von Zeit, genauer Örtlichkeit und Art der verwendeten Feuerwerkskörper gestellt werden. Wer ohne eine solche Genehmigung abseits von Silvester Feuerwerksraketen zündet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen, denn er begeht dann einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Wer auch ohne Genehmigung unter dem Jahr zündeln will, kann zwar keine Silvesterraketen verwenden, aber immerhin Feuerwerksartikel der Klasse 1 – diese sind das ganze Jahr über gestattet.

Wie viel sollten gute Feuerwerksraketen kosten?

Wie viel Geld sollte man für gute Feuerwerksraketen ausgeben? An dieser Frage scheiden sich die Geister – und wie immer gilt: Wie viel Geld für Silvesterraketen eingeplant werden muss, hängt stark davon ab, was am Himmel zu sehen sein soll. Schon für niedrige Preise sind im Silvesterverkauf oder im Fachhandel Raketensortimente der üblichen Hersteller zu haben – in diesen Packungen stecken oft zwischen zehn und dreißig Silvesterraketen, zu haben sind sie für etwa 20 bis 40 Euro. Es gibt auch kleinere Sortimente für weniger Geld – und es ist natürlich etwas Luft nach oben. Wer möchte, dass der Himmel beim eigenen Feuerwerk ganz besonders strahlt, sollte zu den eher hochpreisigen Herstellern greifen. In Deutschland werden derzeit vor allem die Produkte der Firma Zink und jene der Firma Funke gelobt. Die Feuerwerksraketen dieser Unternehmen sind im Premium-Segment angesiedelt, versprechen tolle Effekte – und sind daher auch etwas teurer. Empfehlenswert sind beispielsweise die Silvesterraketen der Marke „Blättertanz“ von Funke: Dabei handelt es sich um klassische Schüttraketen, deren bunte Sterne vom Himmel bis zum Boden fallen. Ein traumhaft schöner Effekt, der mit rund 25 Euro für zehn Raketen allerdings auch etwas teurer ist – und den es fast ausschließlich im Fachhandel gibt. Auch die Bombenraketen der Firma Zink sind empfehlenswert: Die Premium-Effekte sorgen für laute „Aaahs“ und „Ooohs“, gehen aber für etwa drei Euro pro Silvesterrakete über den Ladentisch.

Welche Hersteller von Silvesterraketen gibt es?

Alle Hersteller, die in Deutschland Feuerwerk vertreiben, haben neben vielen anderen Produkten auch Feuerwerksraketen im Sortiment. Im normalen Silvesterhandel – also bei dem Feuerwerk, dass es vom 28. Dezember bis zum 31. Dezember auch in Supermärkten und Discountern gibt – sind Silvesterraketen allerdings meist nur in Form größerer Sortimente zu haben. Zu den Herstellern, die Ende des Jahres in den Geschäften zu finden sind, gehören die Firma Weco, die Firma Comet, außerdem Nico und Keller. Allerdings gibt es noch zahlreiche andere Unternehmen, die vor allem im Fachhandel zu finden sind – und die mit besonderen Produkten fernab der üblichen Discounter-Ware den Silvesterhimmel zum Leuchten bringen. Zu erwähnen seien hier unter anderem die Firma Lesli aus Holland, die in den vergangenen Jahren den deutschen Markt eroberte, auch mit Feuerwerksraketen. Zum festen Programm der Fachhändler gehören außerdem Silvesterraketen der Firmen Zink und Funke, die sich eher im Premium-Segment verorten lassen. Etwas günstiger sind die Feuerwerksraketen der polnischen Firma Jorge, die seit ein paar Jahren auf dem deutschen Markt verkauft werden dürfen – kleine Sortimente mit Silvesterraketen bietet der Hersteller sogar schon für rund fünf Euro an. Für Fans von Feuerwerksraketen lohnt sich in jedem Fall der Weg in den Fachhandel – denn hier sind Produkte erhältlich, die es in den Supermärkten nicht gibt.

Wie lange brennen Feuerwerksraketen?

Wie lange Feuerwerksraketen brennen, hängt hauptsächlich von der Steighöhe der Rakete und vom Effekt ab. Handelt es sich um Silvesterraketen mit großer Steighöhe, brauchen sie länger, bis sie den Höhepunkt der Flugbahn erreicht haben. Bei einer Bombenrakete mit Zerleger und schnell abbrennenden Sternen ist der Effekt dann unter Umständen recht schnell vorbei, anders bei einer Schüttrakete mit lange fallenden, bunten oder goldenen Sternen. Für besondere Freude am Silvesterhimmel der 90er-Jahre sorgten die „Fallschirm-Raketen“, die verschiedene Hersteller damals auf den Markt brachten und die auch heute noch zu bekommen sind, wenn auch etwas seltener. Sie fliegen in den Himmel und stoßen am Höhepunkt der Flugbahn eine Leuchtkugel aus, die an einem kleinen Fallschirm befestigt ist und brennt, während dieser langsam zur Erde segelt. Bei einer solchen Feuerwerksrakete ist der Effekt auch nach dem eigentlichen Knall am Himmel noch lange zu sehen.

Fazit

Feuerwerksraketen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen – und wie so oft im Leben gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Ob laute Zerlegerrakete, leise Schüttrakete, ob großes Bukett oder langsam fallende Sterne: Jeder muss für sich entscheiden, welche Effekte er am liebsten in den Himmel zaubern möchte. Wichtig ist, dass auf die Sicherheit geachtet wird – die Feuerwerksraketen müssen aus einer fest stehenden Abschussvorrichtung in den Himmel geschossen werden und die Flugbahn muss frei sein, sonst kann es zu Unfällen kommen. Verwendet werden dürfen außerdem nur Produkte, die auf dem deutschen Markt zugelassen sind, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung getestet wurden und eine CE-Kennzeichnung haben. Wer unter dem Jahr Feuerwerksraketen schießen möchte, braucht außerdem eine Genehmigung des zuständigen Ordnungsamtes. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Silvesterraketen im Fachhandel besorgen, denn hier gibt es nicht nur größere Auswahl, speziellere Effekte und kompetente Beratung – sondern auch Produkte, die auf Herz und Nieren getestet wurden.

 

 

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Steiler Aufstieg, bunte Sterne: Tipps zu Feuerwerksraketen

Was sind Feuerwerksraketen?

Feuerwerksraketen gehören neben Böllern, Fontänen und Vulkanen zu den klassischen Feuerwerkskörpern, die aus keinem Silvester-Sortiment wegzudenken sind. Das laute Zischen beim Aufstieg von Silvesterraketen, der Knall am Himmel, die bunten Sterne – all diese Dinge sind für viele Feuerwerks-Fans heute noch immer wichtiger Bestandteil des Silvesterfeuerwerkes, auch wenn der Trend auf dem Pyro-Markt schon seit Jahren zu den allseits beliebten Feuerwerksbatterien geht. Doch Feuerwerksraketen, die mithilfe eines Leitstabes aus Holz meist aus einer fest stehenden Flasche, einem Getränkekasten oder einem Rohr in den Himmel gefeuert werden, bieten, wie auch Batterien, eine riesige Vielfalt: Silvesterraketen gibt es in unterschiedlichen Größen, gefüllt mit verschiedenen Effekten, in klassischen Familiensortimenten für den schmalen Geldbeutel, aber auch als Edel-Artikel im Premium-Bereich.


Wie funktionieren Silvesterraketen?

Der Grundstein für die heutigen Silvesterraketen wurde schon vor mehr als 1000 Jahren gelegt, damals erfanden findige Köpfe in China das Schwarzpulver, eine Mischung aus Salpeter, Schwefel und Holzkohle. Doch wann genau die ersten Feuerwerksraketen das Licht der Welt erblickten, ist nicht ganz klar. Man geht heute davon aus, dass bereits in der Song-Zeit von 960 bis 1279, in der die Song-Dynastie die herrschende Dynastie im chinesischen Kaiserreich war, erste Feuerwerksraketen flogen, die man damals noch „Feuerpfeile“ nannte. Die Funktionsweise der Silvesterraketen, wie wir sie heute kennen und wie sie auf dem Markt erhältlich sind, ist seit Jahren gleich: Die Rakete besteht aus einem Treibsatz, einer Papphülse mit der jeweiligen Zerleger- und Effektladung und dem Leitstab, der für den Aufstieg der Rakete wichtig ist. Wird die Zündschnur gezündet, aktiviert sie zunächst den aus gepresstem Schwarzpulver bestehenden Treibsatz. Durch den Abbrand entsteht Gas, das durch eine Düse am unteren Ende des Treibsatzes ausströmt, der Rückstoß treibt die Feuerwerksraketen an und schießt sie in den Himmel. Der Treibsatz sorgt gleichzeitig für eine Verzögerung, denn erst wenn er vollständig abgebrannt und die Rakete am Scheitelpunkt ihrer Flugbahn angekommen ist, entzündet sich der Effektsatz in der oberen Papphülse der Rakete – und die farbigen, glühenden Sterne breiten sich am Himmel aus.

Wie entstehen die Effekte bei Feuerwerksraketen?

Für die „Aaahs“ und „Ooohs“, über die sich jeder Feuerwerker besonders freut, sorgt im Fall der Feuerwerksraketen der Effektsatz, der sich in der oberen Papphülse verbirgt. Dieser besteht aus kleinen Kügelchen, hergestellt aus Schwarzpulver und versetzt mit verschiedenen Metallsalzen. Wenn sie verbrennen, leuchten sie in unterschiedlichen Farben – abhängig davon, welches Metallsalz bei der Herstellung verwendet wurde. Strontium- und Lithiumsalze sorgen etwa für ein rotes Leuchten am Himmel, Natriumsalze lassen die Sterne mit gelber Farbe abbrennen, Bariumsalze geben dem Feuerwerk seine grüne Farbe und Kupfersalze erzeugen schöne Blautöne. Besonders beliebt bei Feuerwerksraketen sind auch Magnesiumsalze, die für ein silbernes Leuchten sorgen, und Eisen- und Holzkohlezusätze, die verschiedene Goldeffekte erzeugen. Wie genau der Effekt am Himmel aussieht, hängt allerdings nicht nur von den verwendeten Kügelchen in den Feuerwerksraketen ab, sondern auch davon, ob sich in der Rakete ein zusätzlicher Zerlegersatz befindet. Dieser aus Schwarzpulver bestehende Knallsatz sorgt am Himmel für eine zusätzliche Explosion und damit auch für die größere Ausbreitung der Sterne – bekannt sind diese Silvesterraketen als sogenannte „Zerlegerraketen“ oder „Bombenraketen“. Befinden sich die Effektsterne einzeln und lose in der Papphülse, spricht man von einer sogenannten „Schüttrakete“, denn in diesem Fall sorgt nur der Druck innerhalb der Rakete dafür, dass die Effektsterne herausgeschleudert werden, die Rakete „schüttet“ ihre Sterne in den Himmel. Für den Laien verbirgt sich hier ein wichtiger Tipp für den Einkauf von Feuerwerksraketen: Oft lässt sich die Art der Rakete am Klang beim Schütteln erkennen. Klappert es in der Papphülse, handelt es sich vermutlich um eine Schüttrakete – ist nichts zu hören, sind die Sterne fest um die Zerlegerladung verpackt, die Rakete ist eine Bombenrakete. Übrigens: Es gibt auch speziell konstruierte Feuerwerksraketen, in denen die Sterne in einer festen Struktur im Inneren der Papphülse angeordnet sind – solche Bauweisen sorgen dafür, dass sich aus den Leuchtsternen am Himmel Figuren, beispielsweise Ringe oder Smileys, bilden.

Wie unterscheiden sich Silvesterraketen von anderen Feuerwerkskörpern?

Zum einen unterscheiden sich Silvesterraketen von anderen Feuerwerkskörpern hinsichtlich ihrer Bauart – während andere Feuerwerkskörper wie Fontänen, Böller oder Feuerwerksbatterien vor am Anzünden auf den Boden gestellt oder gelegt werden, ergibt sich durch den Abschuss der Feuerwerksraketen mithilfe des Leitstabes eine völlig andere Handhabung. Der wohl gravierendste Unterschied zu anderen Feuerwerkskörpern, Böller einmal ausgenommen, ist allerdings die Brenndauer. Denn jede der Feuerwerksraketen muss einzeln gezündet werden – im Gegensatz zu den allseits beliebten Feuerwerksbatterien, die jeweils eine Vielzahl an unterschiedlichen Effekten beinhalten können. Dafür kann auch der Hobby-Feuerwerker die Art der Effekte bei der Verwendung von Feuerwerksraketen besser steuern, indem er nur jene Raketen für das Feuerwerk auswählt, die er schießen möchte. Wer also die alten Feuerwerkstraditionen mag und seine Effekte selbst wählen möchte, greift zu Feuerwerksraketen - wer es allerdings unkompliziert mag und sein Feuerwerk nur einmal zünden möchte, wählt eine Batterie.

Welche Silvesterraketen sind die Richtigen?

Viele Fragen sich nun, welche Feuerwerksraketen die richtigen für den Silvesterabend oder ein Feuerwerk unter dem Jahr sind – diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Denn was jeder in den Himmel schießen möchte, ist letztendlich sehr vom eigenen Geschmack abhängig. Sollen die Feuerwerksraketen laut knallen und am Himmel einen Effekt mit einer riesigen Ausbreitung haben? Dann ist die Zerlegerrakete die richtige Wahl. Soll das Feuerwerk eher leise und romantisch werden? Dann sind Schüttraketen, beispielsweise Feuerwerksraketen mit dem sogenannten Falling-Leaves-Effekt, die richtigen – hier fallen die leuchtenden Sterne ganz langsam zu Boden. Geht es darum, im Feuerwerk einen möglichst auffälligen Akzept zu setzen? Dafür eignen sich Raketen mit akustischen Effekten, etwa reine Knallraketen oder Pfeifraketen, die mit einem besonders schrillen Heulen in den Himmel fliegen. Oder soll es etwas ganz und gar außergewöhnliches sein? Dann lohnt der Griff zu einer Smiley-Rakete, die lachende Gesichter in den Himmel zaubert. Erlaubt ist, was gefällt – aber nur dann, wenn es auch zugelassen ist. Denn in punkto Sicherheit lässt sich die Frage nach den richtigen Feuerwerksraketen eindeutig beantworten: Nur Feuerwerkskörper, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) zugelassen wurden und eine CE-Kennzeichnung tragen, dürfen in Deutschland von Erwachsenen über 18 Jahren ohne pyrotechnischen Befähigungsschein verwendet werden. Viele Unfälle mit Silvesterraketen passieren, weil Hobby-Feuerwerker nicht zugelassene Pyrotechnik aus dem Ausland importieren, beispielsweise aus Polen oder Tschechien. Diese verbotenen Feuerwerksraketen sind nicht geprüft – und das Verhalten nach der Zündung deshalb leider unberechenbar.

Wie zündet man Feuerwerksraketen sicher?

Da es sich bei der Rakete um einen aufsteigenden Feuerwerkskörper handelt, ist es besonders wichtig, bei der Verwendung von Feuerwerksraketen auf die Sicherheit zu achten – denn Querschläger können fatale Folgen haben. Bei jeglichen Feuerwerkskörpern sollte vor dem Abbrennen die Anleitung studiert werden. Silvesterraketen werden in der Nacht des Jahreswechsels meist aus Flaschen abgeschossen. Ein Risiko, denn auch eine besonders schwere Sekt- oder Champagnerflasche kann umkippen. Besser deshalb: Die Flasche vor dem Abschießen der Rakete in einen Getränkekasten stellen oder im Boden eingraben. Einige Raketenhersteller sorgen inzwischen vor und legen den Feuerwerksraketen kleine Abschussrohre bei. Dabei handelt es sich um dünne, etwa einen Meter lange Plastikröhrchen mit angespitztem Ende, die sich leicht in den Boden bohren lassen – aus diesen Rohren lassen sich Silvesterraketen ebenfalls sehr sicher abschießen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass sich nichts in der Flugbahn der Rakete befindet – Silvesterraketen sollten beispielsweise niemals unter Bäumen abgeschossen werden. Wenn der feste Stand gesichert und die Flugbahn frei ist, wird die Schutzkappe von der Zündschnur der Feuerwerksrakete entfernt und die Zündschnur seitlich stehend am äußersten Ende entzündet. Dann gilt es, sich zu entfernen – die BAM empfiehlt bei Silvesterraketen einen Sicherheitsabstand von mindestens acht Metern. Ansonsten gelten die üblichen Verhaltensregeln im Umgang mit Feuerwerkskörpern auch für Silvesterraketen: Versager sollten nie ein zweites Mal gezündet werden, Feuerwerksraketen dürfen in keinem Fall in der Hand gehalten oder aus der Hand gestartet werden – und Alkoholkonsum ist in Verbindung mit pyrotechnischen Erzeugnissen wie Silvesterraketen sowieso tabu.

Darf man Silvesterraketen auch abseits von Silvester zünden?

Auch außerhalb von Silvester dürfen Feuerwerksraketen gezündet werden – allerdings nur dann, wenn eine offizielle Genehmigung der Behörden vorliegt. Denn die Verwendung von Feuerwerkskörpern ist im Deutschen Sprengstoffgesetz geregelt. Dieses besagt: Pyrotechnische Erzeugnisse der Kategorie F2 – dazu gehören auch Raketen, Böller und Fontänen – dürfen nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar verwendet werden. Allerdings stellen die zuständigen Ordnungsämter Ausnahmegenehmigungen aus, um auch Feuerwerke außerhalb von Silvester zu ermöglichen, beispielsweise bei Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern. Ein Antrag auf eine solche Ausnahmegenehmigung muss bei der Behörde unter Angabe von Zeit, genauer Örtlichkeit und Art der verwendeten Feuerwerkskörper gestellt werden. Wer ohne eine solche Genehmigung abseits von Silvester Feuerwerksraketen zündet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen, denn er begeht dann einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Wer auch ohne Genehmigung unter dem Jahr zündeln will, kann zwar keine Silvesterraketen verwenden, aber immerhin Feuerwerksartikel der Klasse 1 – diese sind das ganze Jahr über gestattet.

Wie viel sollten gute Feuerwerksraketen kosten?

Wie viel Geld sollte man für gute Feuerwerksraketen ausgeben? An dieser Frage scheiden sich die Geister – und wie immer gilt: Wie viel Geld für Silvesterraketen eingeplant werden muss, hängt stark davon ab, was am Himmel zu sehen sein soll. Schon für niedrige Preise sind im Silvesterverkauf oder im Fachhandel Raketensortimente der üblichen Hersteller zu haben – in diesen Packungen stecken oft zwischen zehn und dreißig Silvesterraketen, zu haben sind sie für etwa 20 bis 40 Euro. Es gibt auch kleinere Sortimente für weniger Geld – und es ist natürlich etwas Luft nach oben. Wer möchte, dass der Himmel beim eigenen Feuerwerk ganz besonders strahlt, sollte zu den eher hochpreisigen Herstellern greifen. In Deutschland werden derzeit vor allem die Produkte der Firma Zink und jene der Firma Funke gelobt. Die Feuerwerksraketen dieser Unternehmen sind im Premium-Segment angesiedelt, versprechen tolle Effekte – und sind daher auch etwas teurer. Empfehlenswert sind beispielsweise die Silvesterraketen der Marke „Blättertanz“ von Funke: Dabei handelt es sich um klassische Schüttraketen, deren bunte Sterne vom Himmel bis zum Boden fallen. Ein traumhaft schöner Effekt, der mit rund 25 Euro für zehn Raketen allerdings auch etwas teurer ist – und den es fast ausschließlich im Fachhandel gibt. Auch die Bombenraketen der Firma Zink sind empfehlenswert: Die Premium-Effekte sorgen für laute „Aaahs“ und „Ooohs“, gehen aber für etwa drei Euro pro Silvesterrakete über den Ladentisch.

Welche Hersteller von Silvesterraketen gibt es?

Alle Hersteller, die in Deutschland Feuerwerk vertreiben, haben neben vielen anderen Produkten auch Feuerwerksraketen im Sortiment. Im normalen Silvesterhandel – also bei dem Feuerwerk, dass es vom 28. Dezember bis zum 31. Dezember auch in Supermärkten und Discountern gibt – sind Silvesterraketen allerdings meist nur in Form größerer Sortimente zu haben. Zu den Herstellern, die Ende des Jahres in den Geschäften zu finden sind, gehören die Firma Weco, die Firma Comet, außerdem Nico und Keller. Allerdings gibt es noch zahlreiche andere Unternehmen, die vor allem im Fachhandel zu finden sind – und die mit besonderen Produkten fernab der üblichen Discounter-Ware den Silvesterhimmel zum Leuchten bringen. Zu erwähnen seien hier unter anderem die Firma Lesli aus Holland, die in den vergangenen Jahren den deutschen Markt eroberte, auch mit Feuerwerksraketen. Zum festen Programm der Fachhändler gehören außerdem Silvesterraketen der Firmen Zink und Funke, die sich eher im Premium-Segment verorten lassen. Etwas günstiger sind die Feuerwerksraketen der polnischen Firma Jorge, die seit ein paar Jahren auf dem deutschen Markt verkauft werden dürfen – kleine Sortimente mit Silvesterraketen bietet der Hersteller sogar schon für rund fünf Euro an. Für Fans von Feuerwerksraketen lohnt sich in jedem Fall der Weg in den Fachhandel – denn hier sind Produkte erhältlich, die es in den Supermärkten nicht gibt.

Wie lange brennen Feuerwerksraketen?

Wie lange Feuerwerksraketen brennen, hängt hauptsächlich von der Steighöhe der Rakete und vom Effekt ab. Handelt es sich um Silvesterraketen mit großer Steighöhe, brauchen sie länger, bis sie den Höhepunkt der Flugbahn erreicht haben. Bei einer Bombenrakete mit Zerleger und schnell abbrennenden Sternen ist der Effekt dann unter Umständen recht schnell vorbei, anders bei einer Schüttrakete mit lange fallenden, bunten oder goldenen Sternen. Für besondere Freude am Silvesterhimmel der 90er-Jahre sorgten die „Fallschirm-Raketen“, die verschiedene Hersteller damals auf den Markt brachten und die auch heute noch zu bekommen sind, wenn auch etwas seltener. Sie fliegen in den Himmel und stoßen am Höhepunkt der Flugbahn eine Leuchtkugel aus, die an einem kleinen Fallschirm befestigt ist und brennt, während dieser langsam zur Erde segelt. Bei einer solchen Feuerwerksrakete ist der Effekt auch nach dem eigentlichen Knall am Himmel noch lange zu sehen.

Fazit

Feuerwerksraketen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen – und wie so oft im Leben gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Ob laute Zerlegerrakete, leise Schüttrakete, ob großes Bukett oder langsam fallende Sterne: Jeder muss für sich entscheiden, welche Effekte er am liebsten in den Himmel zaubern möchte. Wichtig ist, dass auf die Sicherheit geachtet wird – die Feuerwerksraketen müssen aus einer fest stehenden Abschussvorrichtung in den Himmel geschossen werden und die Flugbahn muss frei sein, sonst kann es zu Unfällen kommen. Verwendet werden dürfen außerdem nur Produkte, die auf dem deutschen Markt zugelassen sind, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung getestet wurden und eine CE-Kennzeichnung haben. Wer unter dem Jahr Feuerwerksraketen schießen möchte, braucht außerdem eine Genehmigung des zuständigen Ordnungsamtes. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Silvesterraketen im Fachhandel besorgen, denn hier gibt es nicht nur größere Auswahl, speziellere Effekte und kompetente Beratung – sondern auch Produkte, die auf Herz und Nieren getestet wurden.

 

 

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